Studienfinanzierung

Eine ausreichende und verlässliche Studienfinanzierung ist eine wichtige Voraussetzung für ein gelingendes Studium. Finanzielle Sorgen können zusätzlichen Stress verursachen und sich belastend auf Konzentration, Motivation und Deine mentale Gesundheit auswirken. Mit gesicherten finanziellen Rahmenbedingungen schaffst Du mehr Stabilität und Freiraum, damit du Dich ganz auf Dein Studium und Dein Wohlbefinden konzentrieren kannst.

Für rund 1/6 aller Studierenden deckt die staatliche Ausbildungsförderung – kurz das BAföG – zumindest einen Teil ihrer Existenzgrundlage ab. Alle anderen finanzieren sich durch Unterhalt, Job(s), Studienkredit, Stipendium, Waisenrente, Kindergeld und möglicherweise mit Wohngeld, SGB II- oder SGB XII-Leistungen. Je nach Lebens- und Studiensituation kann sich die gewohnte Studienfinanzierung verändern oder gar wegfallen. Zum Beispiel in einem Teilzeitstatus, während einer Beurlaubung oder durch eine Krankheitsphase. Suche Dir in solchen Situationen und besonders bei Veränderungen des Voll- oder Teilzeitstatus, Beurlaubung oder Aussetzung des Studiums fachkundige Beratung.

Im BAföG sind verschiedene Nachteilsausgleiche vorgesehen. So kann zum Beispiel aufgrund einer Studienverzögerung durch eine Erkrankung beantragt werden, den Leistungsnachweis später als nach dem vierten Fachsemester einzureichen. Zusätzlich ist eine Verlängerung der Förderungshöchstdauer gegen Studienende möglich.

Die verschiedenen Beratungszentren der Studierendenwerke bieten umfangreiche Beratung zum Thema Studienfinanzierung an. Häufig gibt es sowohl eine Anlaufstelle zur Sozialberatung (Anliegen rund um Sozialleistungen, Notfonds, Krankenversicherungen und Jobben) als auch eine Anlaufstelle zur Studienfinanzierung (BAföG, Studienkredite, Stipendien, Darlehen). Auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) bietet oft eine eigene BAföG-Beratung an und vergibt Darlehen zur Zahlung des Semesterbeitrags.

Weitere Informationen zur Finanzierung finden sich unter dem Stichwort „Studienfinanzierung“ auf der Webseite „Nützliche Tipps“ der HAW Hamburg.



Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 03.01.2026